Goldbarren Ankauf
Schon seit vielen Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden ist Gold ein beliebtes Handelsgut und auch heute hat es nicht viel von seinem Wert eingebüßt. Gerade bei Anlegern sind, neben Goldmünzen, Goldbarren ein viel verwendetes Wertaufbewahrungsmittel. Die Barren werden meist aus 999,9er Feingold gegossen oder geprägt, das Gewicht wird entweder in Gramm oder in Feinunzen angegeben (1 Feinunze = 31,1034768 Gramm). Hergestellt werden die Goldbarren in Scheide- oder Prägeanstalten, in ersterem werden sie mit genau abgewogenem Goldgranulat in eine Form gegossen und mit Herstellungsjahr und Seriennummer versehen. In den Prägeanstalten werden die Goldbarren aus vorgestanzten Rohlingen gefertigt, bei denen die Beschriftung spiegelverkehrt eingeprägt wird. Die Seriennummer eines jeden Barrens wird anschließend in ein Verzeichnis eingetragen, so wird der gesamte Goldbestand genau dokumentiert.
Goldankauf in vier Schritten




Versandtasche, Retourenschein oder Abholung anfordern
Ein Standardbarren wiegt in der Regel 400 Feinunzen, also 12,44 Kilogramm, diese Größe ist aber für private Anleger nicht so praktikabel, weshalb auch Goldbarren ab 250 Gramm oder Kleinere bis 100 Gramm, die dann meistens geprägt sind, weit verbreitet sind. Bei der Herstellung herrschen strikte Vorgaben und nur zertifizierte Anstalten dürfen Goldbarren aus neu gefördertem Gold oder Altgold herstellen. Solche Hersteller sind beispielsweise: C. Hafner, Heraeus oder Umicore.
Diese Richtlinien und Zertifizierungen werden vom London Bullion Market vorgegeben, dem größten Handelsplatz für Gold außerhalb der Börse, bei dem auch der Handelspreis festgelegt wird. Goldbarren von derart zertifizierten Herstellern werden „Good-Delivery-Barren“ genannt, weltweit akzeptiert und im An- und Verkauf verwendet. Neben der bekannten einzelnen Barrenform gibt es noch Goldtafeln, die aus mehreren Goldbarren bestehen und ohne Materialverlust abgetrennt werden können.






